Tagung des "Impfskeptikerrings" -
Westfälische Rundschau vom 30.10.2004
Tagung des „Impfskeptikerrings“
Impfung mit bösen Folgen nicht selten
Kirchen. Unkontrollierte Verabreichungen falscher Medikamente können krank machen. So entstehen erhebliche
Kosten, die bei sorgfältiger Kontrolle und Untersuchung
durch besser ausgebildete Arzte vermeidbar wären. Das war eine der Kernaussagen von Prof. Dr.
Jürgen Frölich auf der Jahrestagung des in Kirchen ansässigen
Impfskeptikerrings.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Rechtsanwältin Anja Dornhoff, Vorsitzende des Impfskeptikerrings,
der sich für bessere Aufklärung und Wahrung der Patientenrechte bei Impfungen
einsetzt.
Frölich, klinischer Pharmakologe und Berater der Bundesregierung in Arzneimittelfragen, zitierte eine
norwegische Studie, bei der 14 000 Patienten untersucht wurden.
Ergebnis: Von 732 Todesfällen wurden 133 durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen verursacht. Davon
seien 66 Prozent vermeidbar gewesen. Die Studie sei ohne weiteres auf Deutschland
übertragbar, so der Mediziner. Demnach sind bei 57 000 Todesfällen pro Jahr auf den internistischen
Stationen Deutschlands 50 Prozent auf Arzneimittelwirkungen zurückzuführen. In den
meisten Fällen werde die wahre Todesursache, die falsche Vergabe von Arzneimitteln, nicht erkannt.
Anwälte, Ärzte und Betroffene gründeten 2002 den Verein
Prof. Dr. Wolfgang Huber, Umweltmediziner und Nierenspezialist, befasste sich mit möglichen Nebenwirkungen
einer Impfung. Eine Impfung könne bei dem Patienten bereits latent angelegte
Immundefekte verschlimmern oder gar erst zum Vorschein bringen, warnte Huber, und nannte als Beispiele
Herpes, Nebenhöhlenentzündungen, Bronchitis, Genitaldefekte und Magen-Darm-Beschwerden. Huber riet,
Patienten mit Störungen des Immunsystems nur nach eingehender Untersuchung zu impfen. Werden Voruntersuchungen
unterlassen, könne dies zu erheblichen
Impfschäden führen, mit dauerhaften schweren Einschränkungen der Lebensqualität. Als Symptome nannte
Huber Kopfschmerzen, Übelkeit, Hautreaktionen, Fieber, Durchfall und Erbrechen
bis zu Gelenkschmerzen und dauerhafter Lähmung.
Dabei bleiben die leidenden Impfpatienten oft auf sich allein gestellt. Um Wiedergutmachung für die
erlittenen Gesundheitsschäden zu bekommen, müssen sie sich oft auf langwierige
juristische Prozeduren einlassen. Denn zur Feststellung, ob ein Impfschaden vorliegt, sind aufwändige
Gutachten erforderlich. Hier hilft der Impfskeptikerring. Der eingetragene Verein mit Sitz
in Kirchen wurde 2002 von Betroffenen, engagierten Rechtsanwälten und Ärzten gegründet. Informationen
und Beratung erteilt die Geschäftsstelle unter
(
02741/930296 (Anja Dornhoff).
Orignalartikel
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